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Die neue Förderperiode - Erste Informationen |
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Am 1. Januar 2008 startete die zweite Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über einen Zeitraum von drei Jahren stehen dem Programm Bundesmittel in Höhe von 275 Millionen Euro zur Verfügung.
Mit diesen Bundesgeldern werden regionale Konzepte von 62 Beschäftigungspakten gefördert.
Auch in der zweiten Programmphase sollen möglichst viele ältere Langzeitarbeitslose in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden. Um die Erfolge und die Arbeit der Beschäftigungspakte zu verstetigen und deren Wirkung regional auszuweiten, schließt sich in den Jahren 2008 bis 2010 eine zweite Programmphase an.
Das BMAS erwartet, dass mit Hilfe des Bundesprogramms in den kommenden drei Jahren 50.000 ältere Langzeitarbeitslose in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können. In der ersten Förderphase (2006 u. 2007) gelang die Integration von rund 20.200 Langzeitarbeitslosen bundesweit. Die erste Förderphase hatte vor allem die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Erprobung von Unterstützungs- und Förderansätzen zum Ziel. Bundesweite Imagekampagnen rückten die Problematik längere Lebensarbeitszeit und frühere altersbedingt Ausgrenzung von Arbeitlosen in das Bewusstsein und engagierte Unternehmen sorgten für gute „Best-Practice –Beispiele“ in den unterschiedlichsten Beschäftigungsfeldern.
In der zweiten Förderperiode steht die Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Die Partner der Beschäftigungspakte erhalten die Fördermittel des Sonderprogramms u.a. entsprechend der jeweils in den Regionen geplanten Vermittlungszahlen. Die Integration von 250 älteren Langzeitarbeitslosen in sozialversicherungspflichtige und längerfristige Arbeitsverhältnisse hat sich der neu gegründete regionale Beschäftigungspakt „fünfzigPLUSarbeit“ der Region Schweinfurt als Ziel für 2008 gesetzt.
Erstmals seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 arbeiten die ARGEn der Region und die Stadt Schweinfurt in Kooperation mit einem Bildungsträger (bfz Schweinfurt) in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Die Koordination und Abwicklung des Projekts erfolgt durch die Stabsstelle Beschäftigung und Grundsicherung der Stadt Schweinfurt. Diese war bereits in der ersten Förderperiode für das Bundesprogramm ausgewählt worden und soll nun ihre Erfahrungen regional den beteiligten Partnern zur Verfügung stellen.
An allen Standorten der ARGEn der Region haben am 14.01.08 so genannte „Servicestellen“ des Projektes ihre Arbeit aufgenommen. Die Mitarbeiter/innen des bfz Schweinfurt betreuen intensiv und individuell die Kunden der ARGEn, helfen bei der Neuordnung von Lebensbedingungen, informieren, motivieren und unterstützen die Integration in den Arbeitsmarkt. Zu den Besonderheiten des Projekts gehört auch, dass in allen ARGEn eigens dem Projekt zugeordnete Fallmanager die älteren Langzeitarbeitslosen betreuen. Die Mitarbeiter der Arbeitgeberservice der ARGEn und der Arbeitgeber-Außendienst der Stabsstelle werden in den kommenden 3 Jahren gezielt Arbeitsplätze für Ältere akquirieren.
Unterstützt werden sie durch weitere Medienarbeit, Messeveranstaltungen und Informationsveranstaltungen zum Thema Beschäftigung Ältere = Zukunft sichern.
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