Stadt Schweinfurt vermittelte 122 ältere Arbeitslose Mit Blick auf die demografische Entwicklung wird deutlich: Viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Leistungen werden in der Zukunft von älteren Mitbürgern erbracht werden müssen. Um jedoch die vielen Vorzüge des Alters im Bewusstsein zu verankern, bedarf es eines Bewusstseinswandels. Ein gutes Stück hat ihn auch 2006 das von der Bundesregierung unterstützte Projekt „fuenfzig PLUS arbeit“ der Stadt Schweinfurt vorangebracht. Insgesamt konnten 122 ältere Arbeitslose durch individuelle Vermittlungsarbeit der Stabsstelle für Beschäftigung und Grundsicherung wieder in ein Arbeitsverhältnis integriert werden. Diese Zahl ist Ergebnis einer Reihe von Bemühungen und Aktionen im nun ablaufenden Jahr.
122 ältere Arbeitslose konnte das Projekt "fünfzig PLUS arbeit" 2006 wieder in die Berufswelt integrieren. Neben dem Angebot zahlreicher Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen – über 600 ältere Arbeitslose durchliefen die Clearingphase - konnte die Stadt Schweinfurt in Kooperation mit vielen Partnern am 19. Oktober im Rahmen eines unterhaltsam-informativen Abends eine positive Zwischenbilanz ihrer bisherigen Aktivitäten zeigen. Viele Gäste aus Wirtschaft und Politik interessierten sich für die Thematik, zu der auch Staatssekretär Rudolf Anzinger und Unternehmer Otmar Fahrion aus Politik und Praxis berichteten. Bei der Zwischenbilanzveranstaltung am 19.Oktober informierten sich Schweinfurter Unternehmer über die Herausforderung "Arbeit und Alter". Um Arbeitslose und Arbeitgeber zusammenzubringen und das geknüpfte Netzwerk zu stärken und zu erweitern, riefen die Stabsstelle für Beschäftigung und Grundsicherung und das Berufliche Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft, bfz Schweinfurt, die Messe "FAIR 50+" ins Leben, die zum Start am 1. Dezember Hunderte Interessierte ins Kongresszentrum auf der Maininsel zog. Unternehmer mit Weitblick konnten 2006 an einem Wettbewerb der Stadt Schweinfurt teilnehmen und so auf ihre besondere Unterstützung älterer Arbeitsloser aufmerksam machen. Aus der Reihe positiver Vermittlungsbeispiele stach der Transportunternehmer Jürgen Beck vom Heidenfelder Fuhrpark in Röthlein besonders hervor. Als der "Unternehmer mit Weitblick 2006" konnte er nicht nur eine Ehrung aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, entgegen nehmen. Er kommt auch in den Genuss eines Marketingpaketes, mit dessen Hilfe er noch gezielter auf die Herausforderung "Arbeit und Alter" aufmerksam machen kann. Jürgen Beck vom Heidenfelder Fuhrparkservice in Röthlein (Mitte) wurde 2006 als "Unternehmer mit Weitblick" ausgezeichnet". Auch 2007 werden zahlreiche Veranstaltungen zum Thema "fünfzig PLUS arbeit" wie Podiumsdiskussionen und Themenabende den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft voranbringen. |